Ratgeber · · Daniel Schmidheiny
Ein Tablet für die ganze Familie: jedes Kind mit eigenem Profil
Nicht jedes Kind hat ein eigenes Handy, und das ist auch gut so. Ein gemeinsames Tablet in der Küche reicht, wenn jedes Kind dort seinen eigenen Bereich hat und die Eltern ihren.
Ein geteiltes Gerät hat Vorteile: Es liegt an einem festen Ort, die Kinder nehmen es nicht ins Zimmer mit, und ihr seht, wann es gebraucht wird. Damit es funktioniert, braucht jedes Kind seinen eigenen Zugang, und der Elternbereich bleibt zu.
Einmal anmelden, dann Profile wählen
Kinder brauchen in Rondino kein eigenes Konto. Ein Elternteil meldet sich einmal auf dem Tablet an, und von da an tippt jedes Kind auf «Profil wechseln», wählt sich aus und gibt seine vierstellige PIN ein. Noch schneller geht es auf «Heute» mit einem Tipp auf den eigenen Namen.
Jedes Kind sieht dann nur seine eigenen Aufgaben, seine Sterne und seine Notizen. Die PIN eines Kindes ändert ihr unter Einstellungen › Familie.
Der Elternbereich bleibt zu
Für den Alltag reicht die Tages-App mit «Heute», Aufgaben und Notizen. Planen, Auswerten, Belohnen und die Einstellungen liegen in der Familienkonsole. Sie öffnet sich nur mit eurer Eltern-PIN (4 bis 6 Ziffern) und bleibt 15 Minuten nach dem letzten Klick offen. Zurück geht es ohne PIN.
So kann ein Kind auf dem gemeinsamen Gerät weder Sterne verteilen noch Aufgaben löschen, auch wenn ihr das Tablet kurz liegen lasst.
Wie eine App auf dem Home-Bildschirm
- iPhone und iPad: Rondino in Safari öffnen, auf «Teilen» tippen und «Zum Home-Bildschirm» wählen. Danach Rondino über das neue Symbol öffnen und dort anmelden.
- Android: im Chrome-Menü «Zum Startbildschirm hinzufügen» wählen.
- Jedes Gerät kann eine eigene Sprache haben. Das hilft, wenn zu Hause mehrere Sprachen gesprochen werden.
Später ein eigenes Handy
Bekommt ein Kind später ein eigenes Handy, meldet ihr euch dort einmal an und das Kind wählt sein Profil. Alles, was es bisher erledigt und gesammelt hat, ist sofort da.
Legt das Tablet an einen festen Platz, zum Beispiel neben den Familienkalender. Dann wird der Blick auf den Tag zur Gewohnheit.